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Mourinho will nach dem UEFA-Cup-Sieg nun den Triumph in der "Königsklasse"
Es ist möglicherweise das letzte Spiel von Jose Mourinho auf der Bank des FC Porto. Der FC Chelsea buhlt kräftig um die Dienste des FC-Trainers. Doch dieser wollte sich an den Spekulationen um seine Person vor dem Finale der Champions League gegen AS Monaco nicht beteiligen. "Meine Zukunft kann Chelsea sein, jetzt verlangt das Finale hundert Prozent. Ob es mein letztes Spiel für Porto ist, weiß ich nicht, aber es wird das wichtigste meiner Karriere. Dafür habe ich zwei Jahre lang gearbeitet."
Nach dem Sieg im UEFA-Pokal in der letzten Saison will Mourinho nun auch die "Königsklasse" gewinnen. "Das ist das größte Spiel der Welt. Wir sind im Finale in Gelsenkirchen, und nicht die Großen, weil wir sie geschlagen haben. Wir wollen der Welt zeigen, dass wir zu Recht im Finale sind", meint der Trainer voller stolz. "Es hat doch niemand damit gerechnet, dass Monaco und Porto ins Finale kommen. Jetzt sind wir verpflichtet, guten Fußball zu zeigen."
Der FC Porto sicherte sich durch einen 1:0-Sieg bei Deportivo La Coruna das Finalticket, zuvor machten die Portugiesen durch Siege gegen Manchester United und Olympique Lyon auf sich aufmerksam. Jetzt wollen Spieler und Trainer diese Erfolge mit einem Sieg über Monaco krönen und nach dem Sieg im Landesmeisterpokal 1987 zum zweiten Mal den bedeutendsten Titel des europäischen Club-Fußballs gewinnen.
Für das Endspiel gegen die Monegassen erwartet der Trainer der Portugiesen keine Überraschungen. "Wir kennen uns sehr gut. Wenn Monaco mit zwei Stürmern spielt, sind wir darauf vorbereitet. Spielen sie mit drei Stürmern, sind wir es auch. Taktisch können wir uns gegenseitig nicht überraschen. Es werden die kleinen Dinge sein, die das Spiel entscheiden. Geht ein Freistoß von uns ins Tor oder an den Pfosten, schießt Morientes im Duell mit Baia vorbei oder ins Tor - das wird entscheidend für das Spiel sein. Für mich ist es wichtig, dass meine Spieler glücklich sind, denn glückliche Spieler spielen guten Fußball."
Rasenschach wie bei den großen italienischen Klubs wird es beim FC Porto im Finale in der Arena AufSchalke nicht geben. "Ich möchte nicht nach einem 0:0 durch Elfmeterschießen gewinnen oder durch ein glückliches Tor in letzter Minute. Wir wollen ein offenes Spiel zeigen und durch guten Fußball überzeugen. Für mich ist Ballkontrolle das Wichtigste. Die Leute sollen sagen, dass ist das Porto, das wir aus dem Halbfinale kennen", erklärte Mourinho.
Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung: Baia - Ferreira, Costa, Carvalho, Valente - Mendes, Costinha, Deco, Maniche - McCarthy, Derlei.
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