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200 Millionen Zuschauer - Endspiel der UEFA Champions League ist Finale der Superlative
Mit beeindruckenden Zahlen wartet das Endspiel der UEFA Champions League in der Arena AufSchalke auf. Das Duell zwischen dem AS Monaco und dem FC Porto werden nicht nur 53.040 Zuschauer im modernsten Stadion Europas sehen, sondern auch über 200 Millionen Menschen in 200 Ländern an den Fernseh-Bildschirmen!
Damit ist die Partie das nach dem Finale um die Weltmeisterschaft das wohl zweitwichtigste Fußballspiel der Welt. Dies dokumentiert sich auch im Medieninteresse: 2.500 Medienvertreter werden in den nächsten beiden Tagen in Gelsenkirchen tätig, die Hälfte von ihnen sind schreibende oder für Funk und Fernsehen kommentierende Journalisten. Daher musste die Pressetribüne erheblich ausgebaut werden. Sie erstreckt sich nun auf dem Oberrang von Strafraum zu Strafraum. Zudem wurde eigens eine 600 qm große Mixed-Zone errichtet, in welcher die Spieler interviewt werden können.
Die jeweils 14.000 Fans der beiden Lager fiebern der Partie natürlich ebenfalls entgegen. Allein 45 Flieger treffen aus Portugal mit Anhängern des portugiesischen Meisters auf den Flughäfen in Münster-Osnabrück, Köln-Bonn, Düsseldorf, Dortmund und Paderborn-Lippstadt ein, 22 Maschinen werden aus Monaco erwartet. Bis zu 1200 (!) Busse befördern die Zuschauer von den jeweiligen Terminals zur Arena AufSchalke.
Die weiteren der insgesamt 53.040 Plätze werden wie folgt verteilt: Etwa 10.000 Tickets wurden unter der europäischen "Fußball-Familie", den nationalen Verbänden sowie den Sponsoren der europäischen Königsklasse verteilt. Weitere 2600 Tickets wurden mit Hospitality-Paketen vermarktet. Etwa 1700 Karten erhielten der Deutsche Fußball-Bund und das lokale Organisationskomitee. 2700 Karten gingen schließlich an Medienvertreter oder waren für besondere Sicherheitsmaßnahmen reserviert.
Um diese Partie, deren Dimensionen die Kapazitäten eines jeden Stadions sprengen, auszurichten, investierten der Ausrichter DFB sowie die Arena AufSchalke insgesamt 4,5 Millionen Euro in die umfangreichen Baumaßnahmen, die neben dem Ausbau der Pressebereiche insbesondere die Schaffung neuer Hospitality-Bereiche im Bereich der Nordkurve, der Deutsche Telekom Tribüne und der Erdgas Tribüne. Als Vorbereitung auf das Spiel investierte das lokale Organisationskomitee zudem rund 900 Manntage an zusätzlicher Arbeitskraft. Als Veranstalter erhält die Arena ein Honorar von zwei Millionen Euro als Veranstalter, dazu weitere Einnahmen aus dem Ticketverkauf und den Hospitality-Maßnahmen, so dass sich Ausgaben und Einnahmen die Waage halten.
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